Erkenntnisse von der Identity Week Europe 2026: Warum die größte Herausforderung der digitalen Identität nicht mehr die Technologie ist
Für das Elpako-Team machte die Veranstaltung mehrere wichtige Entwicklungen sichtbar, die in den kommenden Jahren die Bereitstellung digitaler Dienstleistungen, den Kundenservice und Geschäftsprozesse in ganz Europa maßgeblich verändern könnten.
Digitale Wallets entwickeln sich von einer Vision zur Infrastruktur
Das European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) gehörte zu den meistdiskutierten Themen der Konferenz – sowohl in den Vorträgen als auch in den Gesprächen auf der Ausstellungsfläche. Immer mehr Organisationen bezeichnen sich als „wallet-ready“, und in verschiedenen europäischen Ländern laufen bereits Pilotprojekte.
Angetrieben wird diese Entwicklung durch die überarbeitete eIDAS-2.0-Verordnung der Europäischen Union. Ihr Ziel ist es, ein einheitliches System für digitale Identitäten in Europa zu schaffen. Die Verordnung sieht die Einführung des EUDI Wallets vor, das Bürgern und Organisationen ermöglichen soll, verifizierte Daten sicher zu nutzen und grenzüberschreitend auszutauschen.
Während der Konferenz wurde jedoch immer wieder betont, dass die größte Herausforderung heute nicht mehr die Technologie selbst ist.
„Alle sprechen von einem gemeinsamen europäischen Standard. In der Praxis müssen jedoch zahlreiche nationale Systeme, rechtliche Anforderungen und Identifizierungsverfahren miteinander abgestimmt werden“, erklärt Egidija Bieliauskienė, Head of Sales and Business Development.
In den Diskussionen wurde außerdem hervorgehoben, dass das EUDI Wallet nicht als weiterer Authentifizierungsmechanismus oder als digitales Dokumentenarchiv verstanden werden sollte. Laut Justina Dešriūtė, Product Manager bei Elpako, verändert diese Technologie grundlegend die Art und Weise, wie Organisationen Informationen austauschen.
Das EUDI Wallet wird als sicherer Speicher für vertrauenswürdige Daten dienen. Dort können verschiedenste Nachweise hinterlegt werden – von Identitätsdaten und Führerscheinen bis hin zu Vertretungsbefugnissen, Lizenzen oder anderen offiziell bestätigten Informationen.

Das Elpako-Team auf der Identity Week Europe 2026 in Amsterdam.
Von links nach rechts: Rokas Jašinskas, Egidija Bieliauskienė und Justina Dešriūtė.
Noch wichtiger ist jedoch, dass sich damit auch das Modell des Datenaustauschs verändert. Bisher tauschten Organisationen überwiegend Dokumente aus, die in jedem System und für jeden Prozess erneut eingereicht werden mussten. Das Wallet-Modell ermöglicht stattdessen die Nutzung wiederverwendbarer, verifizierter und vertrauenswürdiger Daten.
Das bedeutet, dass Organisationen künftig nicht mehr dieselben Dokumente oder Bescheinigungen immer wieder anfordern müssen. Die erforderlichen Informationen können direkt und sicher zwischen den beteiligten Systemen ausgetauscht werden.
Für die Endnutzer werden die technischen Hintergründe dabei weitgehend unsichtbar bleiben. Entscheidend ist, dass Dienstleistungen schnell, reibungslos und konsistent funktionieren. Dafür sind nicht nur technologische Lösungen erforderlich, sondern auch politische Abstimmungen, regulatorische Rahmenbedingungen und die Bereitschaft von Organisationen, bestehende Prozesse anzupassen.
Interessant ist, dass die Bereitschaft Europas für digitale Wallets derzeit sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Einige Länder, beispielsweise Dänemark, verfügen bereits über funktionierende Lösungen und befinden sich in der Phase der praktischen Nutzung. Andere Staaten befinden sich noch in der Planungsphase oder führen erste Pilotprojekte durch. Dies zeigt, dass die Entwicklung der Technologie allein nicht ausreicht – ebenso wichtig sind die Bereitschaft von Organisationen, Behörden und des Marktes, diese Lösungen anzunehmen.
Elektronische Signaturen werden einfacher und zugänglicher
Eine der Hauptsessions der Konferenz widmete sich der Zukunft qualifizierter elektronischer Signaturen innerhalb des digitalen Wallet-Ökosystems.
Die Referenten betonten, dass die Einführung elektronischer Signaturen bislang häufig durch unterschiedliche technologische Ansätze, Integrationen und nationale Besonderheiten erschwert wurde. Gemeinsame Standards und die Infrastruktur des EUDI Wallets könnten diese Hürden jedoch erheblich reduzieren.
Mit anderen Worten: Qualifizierte elektronische Signaturen entwickeln sich von einer eigenständigen Dienstleistung zu einem natürlichen Bestandteil der digitalen Identitätsinfrastruktur. Standardisierung und Interoperabilität werden ihre Nutzung einfacher, schneller und europaweit breiter verfügbar machen.
Digitale Wallets für Unternehmen könnten schneller kommen
Obwohl sich die öffentliche Diskussion überwiegend auf Wallets für Bürger konzentriert, war eine der interessantesten Erkenntnisse der Veranstaltung, dass Lösungen für Unternehmen möglicherweise schneller am Markt verfügbar sein werden.
In Unternehmens-Wallets könnten Registrierungsdaten, Vertretungsbefugnisse, Lizenzen oder Eigentumsstrukturen gespeichert werden. Dadurch würden Partnerprüfungen, Lieferantenbewertungen oder grenzüberschreitende Transaktionen nahezu in Echtzeit möglich.
Nach Ansicht von Justina Dešriūtė liegt das Potenzial von Business Wallets vor allem in der Fähigkeit eines Unternehmens, relevante Informationen über sich selbst schnell und zuverlässig nachzuweisen.
Noch wichtiger ist jedoch, dass Business Wallets den Übergang von der wiederholten Übermittlung von Dokumenten hin zu einem Modell wiederverwendbarer, vertrauenswürdiger Daten ermöglichen. Anstatt dieselben Dokumente immer wieder an Behörden oder Geschäftspartner zu senden, können Unternehmen bereits verifizierte Informationen direkt aus ihrem Wallet bereitstellen.
Dadurch werden Prozesse nicht nur beschleunigt, sondern auch der administrative Aufwand und die Fehleranfälligkeit reduziert.

Der Finanzsektor sieht das größte Potenzial
Der Finanzsektor wurde auf der Konferenz als einer der ersten Bereiche genannt, in denen die Vorteile digitaler Wallets besonders deutlich sichtbar werden dürften.
Heute kann die Eröffnung eines Geschäftskontos oder die Durchführung von Know-Your-Customer-(KYC)-Prüfungen in manchen Fällen noch Stunden oder sogar Tage in Anspruch nehmen. Unternehmen müssen zahlreiche Dokumente zusammentragen, manuelle Prüfungen durchführen und dieselben Informationen wiederholt verifizieren.
„Gerade im Finanzsektor wird das Potenzial digitaler Wallets besonders deutlich. Prozesse, die heute Tage oder Wochen dauern, könnten künftig nahezu in Echtzeit abgewickelt werden“, sagt Rokas Jašinskas, Business Development Manager.
Digitale Wallets ermöglichen den direkten Abruf verifizierter Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen. Dadurch werden Prozesse schneller, präziser und deutlich weniger von manuellen Arbeitsschritten abhängig.
Die größte Herausforderung ist nicht die Technologie, sondern ihre Akzeptanz
In zahlreichen Diskussionen wurde deutlich, dass selbst eine funktionierende Infrastruktur allein nicht ausreicht. Die eigentliche Herausforderung beginnt dann, wenn Menschen und Organisationen diese Lösungen im Alltag tatsächlich nutzen sollen.
Damit digitale Wallets zu einem selbstverständlichen Werkzeug werden, sind das Vertrauen der Nutzer, die Bereitschaft der Organisationen sowie konkrete Anwendungsfälle mit erkennbarem Mehrwert erforderlich.
Ebenso wichtig ist der Aspekt der Inklusion. Mehrfach wurde betont, dass digitale Identitätslösungen so gestaltet werden müssen, dass alternative Zugangswege für diejenigen bestehen bleiben, die digitale Werkzeuge nicht nutzen können oder möchten.
Doch selbst die benutzerfreundlichsten und sichersten Lösungen werden nur dann erfolgreich sein, wenn sie Teil eines größeren Ökosystems sind. Vertrauen und Akzeptanz allein reichen nicht aus. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit verschiedener Systeme, Dienstleister und Staaten, nahtlos miteinander zusammenzuarbeiten.
Genau hier zeigt sich eine weitere Herausforderung, die während der gesamten Veranstaltung immer wieder thematisiert wurde: die Fragmentierung des Marktes.

Fragmentierung – die unsichtbaren Kosten der Digitalisierung
Einer der Gründe, warum selbst fortschrittliche digitale Identitätslösungen nicht immer eine breite Akzeptanz erreichen, liegt in der fragmentierten Struktur des Marktes. Für Nutzer ist nicht entscheidend, wie viele Technologien existieren, sondern ob diese Technologien miteinander funktionieren.
Beim Rundgang durch die Ausstellung wurde deutlich, dass es an technologischen Lösungen keineswegs mangelt. Das Angebot reichte von digitalen Wallets und elektronischen Identitätslösungen über biometrische Verifizierung, elektronische Signaturen und Betrugsprävention bis hin zu Plattformen für das Identitätsmanagement. Für nahezu jede Herausforderung existieren bereits mehrere technische Lösungen.
Die größere Herausforderung besteht darin, diese Lösungen zu einem nahtlosen Serviceerlebnis zu verbinden.
Unterschiedliche Standards, voneinander getrennte Systeme und uneinheitliche Prozesse gehören heute zu den größten Hindernissen einer reibungslosen Digitalisierung. Fragmentierung führt häufig zu höheren Kosten, längeren Abläufen und einer schlechteren Nutzererfahrung.
Wie Rokas Jašinskas betont, gibt es am Markt zahlreiche einzelne Komponenten und Module. Wesentlich seltener wird jedoch darüber gesprochen, wie diese zu einer durchgängigen Customer Journey verbunden werden können.

Welche Erkenntnisse hat die Identity Week Europe 2026 bestätigt?
Wenn man die zentrale Botschaft der Veranstaltung in einem einzigen Satz zusammenfassen müsste, würde sie wahrscheinlich so lauten:
Europa verfügt bereits über die notwendigen Technologien. Die eigentliche Herausforderung besteht nun darin, sie zu einer nahtlosen Nutzererfahrung zu verbinden.
Die größten Herausforderungen liegen heute im Vertrauen der Nutzer, in der Bereitschaft von Organisationen, bestehende Prozesse zu verändern, in der Interoperabilität von Systemen und in der Fähigkeit, konsistente Nutzererlebnisse zu schaffen.
Für das Elpako-Team bestätigte die Veranstaltung erneut die Überzeugung, dass der entscheidende Wettbewerbsvorteil künftig nicht bei denjenigen liegen wird, die eine weitere einzelne Technologie entwickeln. Erfolgreich werden vielmehr diejenigen sein, die verschiedene Technologien zu einer unsichtbar funktionierenden Infrastruktur verbinden und damit Menschen einen schnelleren, einfacheren und sichereren Zugang zu Dienstleistungen ermöglichen.
Genau diese Entwicklung zeichnet sich derzeit in ganz Europa ab – und sie könnte zum wichtigsten Treiber der nächsten Phase der digitalen Identität werden.
GITEX Europe 2025. Die Zukunft inspiriert – echte Lösungen lösen jedoch die Herausforderungen von heute
Nach der Messe teilte Justina ihre Eindrücke zur Digitalisierung in Europa. Im Mai 2025 gründete Deutschland erstmals ein Ministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, das digitale Prozesse zentralisieren und stärken soll. Dennoch bestehen bei der Umsetzung weiterhin große Herausforderungen.
Aufgrund der föderalen Struktur Deutschlands verläuft die Digitalisierung sehr unterschiedlich. Einige öffentliche Einrichtungen setzen bereits moderne Lösungen ein, während viele Institutionen weiterhin veraltete Methoden im Dokumentenmanagement nutzen. Schätzungsweise 80–90 % der Dokumente werden noch immer per Fax versendet. Gleichzeitig zählt die deutsche Abfallwirtschaft zu den modernsten Bereichen und nutzt intelligente Kameras sowie KI zur Analyse von Recyclingprozessen.
„Dieser Kontrast zeigt deutlich, wie ungleich die Digitalisierung voranschreitet. Während einige Branchen modernste Technologien einsetzen, bleiben grundlegende Prozesse wie das Dokumentenmanagement oft zurück“, erklärt Justina.
Vor diesem Hintergrund sieht Elpako den größten Mehrwert nicht darin, lediglich neue Technologien zu präsentieren, sondern sie dort einzusetzen, wo sie reale Probleme lösen. Die elektronische Signatur spielt dabei eine zentrale Rolle in der digitalen Transformation und ermöglicht sichere, effiziente und rechtskonforme Prozesse im öffentlichen wie privaten Sektor.
„Unser Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die den Alltag wirklich verbessern – nicht mit futuristischen Ideen, sondern mit konkretem Nutzen. Signieren sollte schnell, intuitiv und zuverlässig sein“, betont die Produktdirektorin von Elpako.

Technologie inspiriert – wertvoll wird sie dort, wo sie heute funktioniert
Auf der GITEX Europe standen zahlreiche technologische Innovationen im Mittelpunkt – darunter Fortschritte im Bereich Quantencomputing und moderne Finanztechnologien. Besonders hervorzuheben war das IBM Quantum System Two, ein neues Quantensystem, das einen wichtigen Schritt für KI und Hochleistungsrechnen darstellt.
Auch digitale Wallets und Identitätsprüfung waren zentrale Themen der Messe. Die Fintech-Branche präsentierte nicht nur technische Lösungen, sondern auch neue Ansätze für vertrauenswürdige, schnelle und benutzerfreundliche digitale Zahlungen. Viele Teilnehmende betonten das wachsende Interesse an nahtloser digitaler Identifikation mithilfe biometrischer Daten oder digitaler ID-Wallets. Dies zeigt nicht nur technologischen Fortschritt, sondern auch einen neuen Umgang mit digitalem Vertrauen.
Neben den Innovationen wurden auch Risiken intensiv diskutiert. Künstliche Intelligenz war eines der meistdiskutierten Themen – nicht nur auf den Ausstellungsflächen, sondern auch in Fachvorträgen. Der Cybersecurity-Analyst Mark T. Hofmann sprach über die „dunkle Seite der KI“ und zeigte, wie Kriminelle generative Modelle wie ChatGPT, WormGPT oder Deepfakes mithilfe von Prompt Engineering und Jailbreaking missbrauchen. Seine Botschaft war eindeutig: Je leistungsfähiger die Technologie, desto größer die Verantwortung bei ihrem Einsatz.
„Innovation muss in der Realität verankert bleiben. Technologieentwickler sollten nicht nur darüber nachdenken, was möglich ist, sondern auch darüber, wie sich Technologien auf den Alltag der Menschen auswirken“, sagt Justina.

Elpakos Vision: Lösungen dort schaffen, wo sie wirklich gebraucht werden
Die biometrische Signaturplattform von Elpako ist keine reine Technologiedemonstration, sondern für den praktischen Einsatz entwickelt. Sie ermöglicht das schnelle und sichere Unterzeichnen von Dokumenten auf Tablets, unterstützt Vorlagen, Assisted Mode und API-Integrationen in bestehende Systeme. Die Plattform entspricht vollständig der eIDAS-Verordnung und eignet sich sowohl für den öffentlichen als auch privaten Sektor.
„Wenn Prozesse reibungslos funktionieren, sparen sie Zeit, reduzieren Fehler und stärken das Vertrauen zwischen Kunden und Organisationen. Genau das sollte echte Digitalisierung leisten“, betont Justina.

Zielgerichtete Partnerschaften für nachhaltiges Wachstum
Während der Veranstaltung traf sich Elpako mit Ferrari Electronic AG – einem Unternehmen, das sichere und effiziente Kommunikationssysteme entwickelt. Mit Erfahrung im öffentlichen und privaten Sektor unterstützt Ferrari Electronic die Entwicklung digitaler Lösungen, die hohe rechtliche Anforderungen und Nutzererwartungen erfüllen.
„Die Zusammenarbeit mit solchen Partnern ermöglicht es uns nicht nur, Produkte weiterzuentwickeln, sondern auch aktiv zur digitalen Transformation beizutragen. Es geht nicht nur um Wachstum, sondern auch um Verantwortung“, erklärt Justina.
Die Zukunft mag inspirieren – doch Lösungen, die Erfahrungen wirklich verändern, entstehen aus einem tiefen Verständnis dafür, wie Prozesse heute funktionieren. Genau dieser Vision folgt Elpako und entwickelt Technologien, die den Menschen dienen – nicht umgekehrt.
MWC25 Barcelona. Die Zukunft biometrischer Signaturen und Technologietrends
Die Veranstaltung machte deutlich, dass 5G, künstliche Intelligenz (KI) und digitale Identität in den kommenden Jahren zu den wichtigsten Innovationsfeldern gehören werden.
Vorgestellte Technologien zeigten eindrucksvoll, wie digitale Lösungen unseren Alltag verändern und Prozesse vereinfachen. Von KI-gestützten Smart Devices und Augmented-Reality-Anwendungen bis hin zu praxisnahen 5G-Lösungen entstanden neue Möglichkeiten für unterschiedlichste Branchen. Faltbare Displays, humanoide Roboter und moderne mobile Kamerasysteme gehörten ebenfalls zu den Highlights der Messe.
Die zentrale Botschaft der MWC25 war eindeutig: Technologie verändert nicht nur unseren Alltag – sie optimiert ihn. Neben 5G und KI standen auch digitale Identitätslösungen besonders im Fokus.

Die Entwicklung digitaler Identität
Mit der Einführung von eIDAS 2.0 am 20. Mai 2024 beginnt eine neue Phase der digitalen Identität. Bis Ende 2026 müssen alle EU-Mitgliedstaaten digitale Identitäts-Wallets einführen, mit denen Bürger ihre Identität sicher bestätigen und Dokumente digital signieren können.
Diese digitalen Wallets sind ein wichtiger Schritt hin zu vollständiger Digitalisierung. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen – insbesondere bei Infrastruktur, Kompatibilität und Nutzerakzeptanz.
Unternehmen und Organisationen müssen sich darauf vorbereiten und in flexible sowie sichere Signaturlösungen investieren, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Eine wichtige Lösung für die persönliche Identitätsprüfung
Trotz der Einführung digitaler Wallets im Rahmen von eIDAS 2.0 bleiben biometrische Signaturen besonders dort relevant, wo eine persönliche Identitätsprüfung erforderlich ist.
Warum biometrische Signaturen weiterhin wichtig sind
- Rund 70 % der öffentlichen Dienstleistungen werden weiterhin vor Ort erbracht – der vollständige Übergang zu rein digitalen Signaturen wird Zeit benötigen.
- Nicht alle Nutzer werden digitale Wallets verwenden, weshalb zuverlässige Alternativen notwendig bleiben.
- Bereiche wie Gesundheitswesen, Rechtswesen und öffentliche Verwaltung benötigen weiterhin persönliche Identitätsprüfung.
Bis die Gesellschaft vollständig digitalisiert ist, bleiben biometrische Signaturen eine sichere und praktische Lösung. Sie ermöglichen eine schnelle und zuverlässige Dokumentensignatur und sorgen gleichzeitig dafür, dass Daten sicher in digitalen Systemen gespeichert werden.

Wie geht es weiter?
Die MWC25 hat deutlich gemacht: Die digitale Transformation ist nicht aufzuhalten. Unternehmen, die sich schnell an Entwicklungen im Bereich KI, 5G und digitale Identität anpassen, werden sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil sichern.
Biometrische Signaturen werden dabei weiterhin eine strategische Rolle spielen – nicht nur als Ergänzung, sondern als wichtiger Bestandteil des digitalen Identitätsökosystems.
Unsere Mission ist es, diese Innovationen in praktische Werkzeuge zu verwandeln, die Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei unterstützen, effizienter und moderner zu arbeiten.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war unsere Teilnahme am Pitch2Pitch-Wettbewerb – einer Plattform, auf der Unternehmen ihre Innovationen auf Mobile World Live TV präsentieren können.
Unter zahlreichen Teilnehmern erreichten wir die Finalrunde der besten vier Unternehmen und bestätigten damit erneut das internationale Potenzial unserer Lösungen.

Rokas Jašinskas
Export Development Manager, Elpako



